Geldumlaufgeschwindigkeit

die Häufigkeit, mit der das Geld in einer bestimmten Zeit den Besitzer wechselt und umgesetzt wird. Die Geldumlaufgeschwindigkeit ist also umso höher, je schneller das Geld von der Bevölkerung wieder für den Kauf von Gütern ausgegeben wird. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hat Einfluss auf den Geldwert (siehe dort). Eine Steigerung (Verringerung) der Geldumlaufgeschwindigkeit wirkt sich dabei wie eine Vergrößerung (Verkleinerung) der Geldmenge in der Volkswirtschaft aus. Die Geschwindigkeit, mit der das Geld ausgegeben wird, hängt von verschiedenen Einflüssen und Gründen wie den Zahlungsgewohnheiten, der Abwicklung von Zahlungsvorgängen (bar oder bargeldlos) oder von den zukünftigen Erwartungen an die Preisentwicklung ab.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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