Investmentanteil


Investmentanteil. Berechnung des Werts eines Fondsanteils

Wertpapiere, die Anteile an einem Investmentfonds (siehe dort) verbriefen. Mit dem Kauf von solchen Anteilscheinen wird man Miteigentümer am Fondsvermögen.

Der Preis eines Anteils (Anteilswert) ergibt sich aus der Teilung des gesamten Fondsvermögens durch die Anzahl der ausgegebenen und im Umlauf befindlichen Anteile. Er ist die Grundlage für die Berechnung des Ausgabepreises. Der Ausgabepreis ist der um den Ausgabeaufschlag, mit dem die Ausgabekosten gedeckt werden, erhöhte Anteilwert. Die Investmentgesellschaften nehmen jederzeit Anteile zum Rücknahmepreis, der im Regelfall mit dem Anteilwert identisch ist, zurück. Veränderungen der Anteilpreise, die börsentäglich veröffentlicht werden, ergeben sich aus den Wertveränderungen der Vermögensgegenstände des Fonds sowie den zufließenden Erträgen. Zur Ausschüttung gelangen die im Laufe eines Geschäftsjahres dem Fonds zugeflossenen Erträge (z. B. Veräußerungsgewinne, Dividenden und Zinseinnahmen). Die Erträge werden meist einmal jährlich gegen Vorlage des jeweiligen Ertragscheins ausgeschüttet. Bei den thesaurierenden Fonds werden die erwirtschafteten Beträge nicht ausgeschüttet, sondern einbehalten und automatisch wieder angelegt.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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