Indifferenzkurve


Indifferenzkurve. Grafische Darstellung der Indifferenzkurve und der Grenzrate der Substitution

in der Haushaltstheorie die grafische Darstellung aller Kombinationen von zwei Gütern, die dem Haushalt jeweils den gleichen Nutzen stiften. Es wird angenommen, dass der Haushalt eine ausgewogene Mischung zweier Güter (z. B. Kuchen und Kaffee) den beiden Extremen vorzieht. Die Kurven laufen deshalb gebogen (konvex) zum Koordinatenursprung. Mit steigender Menge an Kuchen nimmt die Menge an Kaffee, die der Einzelne für ein Mehr an Kuchen aufzugeben bereit ist, immer mehr ab (Grenzrate der Substitution). Die Indifferenzkurven werden auch als Nutzenfunktionen bezeichnet und bilden die Vorlieben (Präferenzen) des Haushalts ab. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des optimalen Verbrauchsplans (siehe dort) sowie bei der Ableitung der Nachfrage und der Nachfragefunktion (siehe dort).

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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