Industriebetrieb

Betrieb des industriellen Sektors zur Gewinnung von Rohstoffen (Eisenerz, Erdöl), zur Produktion von Investitionsgütern (z. B. Maschinen) oder von Konsumgütern (z. B. Bekleidung, Nahrungs- und Genussmittel, Kühlschränke, Fernsehapparate). Typisch für ein Unternehmen aus dem Industriebereich sind: 1) häufig große Betriebe oder Konzerne, in einer Aktiengesellschaft organisiert, 2) überwiegend maschinelle oder automatische Fertigung, 3) ein hoher Kapitaleinsatz zur Finanzierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung (z. B. Produktionsanlagen), 4) Produktion für einen anonymen Markt im Inland und häufig auch Ausland, d. h., der einzelne Kunde ist nicht bekannt, 5) Großserien- oder Massenfertigung, 6) Spezialisierung der Arbeitskräfte (Arbeitsteilung).

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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