Landesbanken

regionale, meist öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, die alle Bankgeschäfte betreiben, einschließlich der Vergabe von Hypothekar- und Kommunaldarlehen und der Ausgabe von Pfandbriefen und Kommunalobligationen. Den einzelnen Bundesländern dienen sie als Hausbanken; eine wichtige Zielsetzung ist die Förderung der Wirtschaft des jeweiligen Landes. Durch Zusammenschluss mit den Girozentralen sind sie zugleich Zentralinstitute der Sparkassen. Einige Landesbanken gerieten infolge der Finanzmarktkrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was 2012 zur Abwicklung der einst größten Landesbank WestLB führte; derzeit gibt es noch sieben Landesbanken.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln