Lomé-Abkommen

Die Abkommen von Lomé (Hauptstadt von Togo) sind multilaterale Handels- und Entwicklungsabkommen zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten (siehe dort) mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren. Die AKP-Staaten erhalten neben Finanzhilfen auch Handelsvorteile beim Export von Waren in die EU, z. B. durch Zollerleichterungen oder Maßnahmen zur Stabilisierung der Exporterlöse durch Stabex (siehe dort). Die Lomé-Abkommen wurden durch das am 23. 6. 2000 unterzeichnete Abkommen von Cotonou abgelöst, das, als Partnerschaftsabkommen konzipiert, die Abkommen von Lomé auf eine neue Grundlage stellt.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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