Produktpolitik

Kernbereich des Marketings, bei dem es zum einen um die optimale Ausgestaltung bzw. Kombination von Produkteigenschaften und produktbegleitenden Serviceeigenschaften und zum anderen um die Marktpräsenz von Produkten geht. Zur Produktgestaltung zählen einerseits die Festlegung der Funktions- und Gebrauchseigenschaften einschließlich Stoffqualität, Lebensdauer, Wirtschaftlichkeit, Wiederverwertbarkeit (Grundnutzen), andererseits auch Kundendienst, Gestaltung von Verpackung, Produktdesign, Markenimage (Zusatznutzen).

Hinsichtlich der Marktpräsenz sind Entscheidungen zu treffen über: 1) Entwicklung (Produktinnovation) und Einführung neuer Produkte; 2) Veränderung eingeführter Produkte (Produktdifferenzierung) in zusätzlich angebotene Produktvarianten (Produktvariation), durch die das Produktionsprogramm, das Sortiment (siehe dort) des Unternehmens, ausgeweitet wird; 3) Herausnahme von Produkten aus dem Programm (Produkteliminierung).

Organisatorisch gibt es oftmals ein Programmmanagement für die übergeordnete Programm- und Produktpolitik sowie ein Produktmanagement bzw. Produktmanager, die für einzelne Produkte oder Produktgruppen verantwortlich sind.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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