Schengener Abkommen

Das 1985 in Schengen (Luxemburg) abgeschlossene und 1995 in Kraft getretene Abkommen zwischen 15 EU-Staaten (außer Großbritannien und Irland), Norwegen und Island sieht z. B. den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den Binnengrenzen der Mitgliedstaaten vor. Inzwischen gehören 22 EU-Staaten sowie seit 2008 auch die Schweiz und Liechtenstein dem Schengen-Raum an. Die EU-Staaten Zypern, Bulgarien, Rumänien und Kroatien wenden die Regelungen nur teilweise an. Im Zuge der Flüchtlingsbewegungen haben die Länder des Schengen-Raums 2013 beschlossen, dass bei außergewöhnlichen Umständen die nationalen Grenzen höchstens zwei Jahre lang wieder kontrolliert werden können.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln