Selbstbeteiligung

in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung die Eigenbeteiligung der Versicherten bei Inanspruchnahme bestimmter Leistungen in Form der Zuzahlung (siehe dort); im privaten Versicherungswesen der beim Versicherungsnehmer verbleibende Teil eines Risikos, meist mit Prämiennachlass verbunden. Formen eines solchen Selbstbehalts sind die Festlegung von Entschädigungshöchstgrenzen (Versicherungssummen, Deckungshöchstgrenzen) und die Festlegung von Beträgen, bis zu denen der Versicherungsnehmer Schäden selbst trägt (z. B. bei der Kfz-Kaskoversicherung).

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln