Sparen

nicht für den Verbrauch verwendete Teile des Einkommens. Es wird weniger Geld ausgegeben, als im gleichen Zeitraum verdient wurde. Sparen ist damit momentaner Konsumverzicht bzw. Konsumaufschub in die Zukunft. Ersparnisse werden von privaten Haushalten z. B. für größere Anschaffungen in der Zukunft oder zur wirtschaftlichen Sicherheit als Rücklage gebildet.

Durch Sparen wird in der Volkswirtschaft einerseits die Nachfrage nach Konsumgütern verringert. Andererseits setzt Sparen finanzielle Mittel frei, die über den Bankensektor den Unternehmen als Kredite zufließen und von diesen für Investitionen genutzt werden. Durch Sparen werden damit die Produktionsbedingungen und -möglichkeiten, d. h. die Ausstattung der Unternehmen mit Maschinen oder technischen Anlagen, verbessert und das gesamtwirtschaftliche Produktionspotenzial erhöht.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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