Strukturkrisenkartell

ein vertraglicher Zusammenschluss von Unternehmen gleicher Produktions- oder Handelsstufe, die bei dauerhaftem Sinken der Nachfrage nach ihren Gütern eine planmäßige Anpassung ihrer Kapazitäten an den veränderten Bedarf vereinbaren. Strukturkrisenkartelle zählen nach dem Kartellgesetz zu den vom Kartellverbot freigestellten Vereinbarungen, da die vertraglichen Bestimmungen zur Anpassung der Produktionsmengen der beteiligten Unternehmen das Gemeinwohl und die Gesamtwirtschaft berücksichtigen.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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