Umlaufvermögen

diejenigen Vermögensteile eines Unternehmens, die zum kurzfristigen Verbrauch oder zur Weiterveräußerung bestimmt sind oder der finanziellen Abwicklung der Geschäfte dienen. Das Umlaufvermögen wird nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Zu diesen Vermögenswerten zählen Vorräte (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe), Forderungen (Guthaben gegenüber Kunden aus Lieferungen und Leistungen) und flüssige Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben). Zusammen mit dem Anlagevermögen (siehe dort) bildet das Umlaufvermögen im Wesentlichen die Aktivseite der Bilanz (siehe dort).

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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