Flüchtling

Flüchtlinge sind Menschen.
Menschen, die ihre Heimat verlassen,
weil sie Angst um ihr Leben haben.


Flüchtlinge haben keine Hoffnung mehr
auf ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat.

Das bedeutet: Flüchtlinge sind auch Mütter oder Väter,
Köche oder Lehrerinnen.
Die Flucht ist nur ein Teil ihres Lebens.
Manche sagen deshalb:
Es ist besser, Geflüchtete zu sagen als Flüchtlinge.

Flüchtlinge möchten ihre Heimat nicht verlassen.
Sie sehen aber keine andere Möglichkeit.

Die meisten Menschen fliehen, Es gibt noch andere Gründe für Flucht: Manche Menschen gehen auch freiwillig.
Diese Menschen nennt man nicht Flüchtlinge.
Sie heißen Migranten.

Auf der ganzen Welt waren im Jahr 2015
60 Millionen Menschen auf der Flucht.
Zum Vergleich:
Italien hat fast 60 Millionen Einwohner.

Die meisten Flüchtlinge bleiben in ihrem Heimatland.
Sie ziehen in ihrem Land an einen sicheren Ort.
Diese Flüchtlinge werden Binnenflüchtlinge genannt.

Die anderen Flüchtlinge verlassen ihr Heimatland.
Sie ziehen meistens in die Nachbarländer
von ihrem Heimatland.
Viele ziehen dort in ein Flüchtlingslager.
Nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge kommt
nach Europa oder nach Deutschland.

(© bpb)






PDF-Icon Artikel als PDF zum Download

Zurück zur Startseite: einfach POLITIK. Lexikon in einfacher Sprache

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln