Ausgleichsmandat

Zusätzliche Abgeordnete die Parteien in ein Parlament schicken
um die Überhangmandate anderer Parteien auszugleichen.


Bei einem Wahlsystem mit Erststimme und Zweitstimme
passiert manchmal folgendes:
33 Abgeordnete einer Partei werden durch die Erststimme
in das Parlament gewählt.
Nach der Ausrechnung der Zweitstimme
bekommt die Partei aber eigentlich nur 30 Sitze im Parlament.
Das sind 3 Sitze weniger, als die Partei nach
der Erststimme bekommen müsste.

Diese 3 zusätzlich gewählten Abgeordneten dürfen
aber trotzdem in das Parlament.
Man nennt das Überhangmandate.
Es kommen dann mehr Abgeordnete in das Parlament
als eigentlich geplant.

Dann dürfen auch die anderen Parteien mehr Abgeordnete
in das Parlament schicken.
Das nennt man Ausgleichsmandate.

Es wird genau berechnet:
Wie viele Abgeordnete dürfen die anderen Parteien
zusätzlich in das Parlament schicken?
Keine Partei hat so Vorteile durch die Überhangmandate.

(© bpb)




PDF-Icon Artikel als PDF herunterladen

Zurück zur Startseite: einfach POLITIK. Lexikon in einfacher Sprache

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln