Repräsentation

[lat.] R. ist ein politisches Grundelement, nach dem (i. d. R. große) Gruppen von Personen oder Teile der Bevölkerung nicht unmittelbar selbst und nicht ständig, sondern durch gewählte Repräsentanten an politischen (wirtschaftlichen, sozialen) Entscheidungen teilhaben bzw. von diesen vertreten werden (z. B. Bevölkerung und Parlamentsabgeordnete, Verbandsmitglieder und Funktionäre, Aktionäre und Aufsichtsräte). Zu unterscheiden ist, ob die R. mit einem imperativen Mandat verbunden ist, d. h. die Vertretung weisungsgebunden erfolgt, oder ob sie frei und der Repräsentant nur seinem Gewissen unterworfen ist (freies Mandat).

Siehe auch:
Bevölkerung
Entscheidung
Imperatives Mandat
Mandat
Direkte Demokratie
Repräsentative Demokratie

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln