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9.10.2013

Abgeordnete im 18. Deutschen Bundestag

Der Frauenanteil bei den Bundestagsabgeordneten schwankt in 14 der 16 Bundesländer zwischen rund 30 und knapp 50 Prozent, nur in Hamburg liegt die Quote darunter. In Bremen hingegen wurden mehr Frauen gewählt als Männer.

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Fakten



Insgesamt besteht der 18. Deutsche Bundestag aus 631 Abgeordneten: aus 229 Parlamentarierinnen sowie 402 Parlamentariern. Das entspricht einem Frauenanteil von rund 36 Prozent.

In 15 der 16 Bundesländer liegt die Zahl der männlichen Abgeordneten über der ihrer Kolleginnen. Lediglich in Bremen gibt es doppelt so viele Frauen wie Männer, die es ins Parlament geschafft haben. Hinter Bremen hat Mecklenburg-Vorpommern den größten Prozentsatz an weiblichen Abgeordneten im Bundestag mit 46,2 Prozent. Knapp dahinter liegen Berlin und das Saarland mit je 44,4 Prozent weiblichen Abgeordneten und Rheinland-Pfalz mit 41,9 Prozent Parlamentarierinnen.

Brandenburg kommt auf eine Frauenquote von exakt 40 Prozent, es folgen Sachsen mit 39,4 Prozent, Thüringen mit 38,9 Prozent und Sachsen-Anhalt mit 38,1 Prozent. Somit weisen alle neuen Bundesländer einen überdurchschnittlichen Frauenanteil auf.

37,8 Prozent aller hessischen Bundestagsabgeordneten sind Frauen, geringfügig weniger sind es in Schleswig-Holstein mit 37,5 Prozent. Niedersachsen liegt mit einem Frauenanteil von 36,4 Prozent sehr nahe am bundesdeutschen Durchschnitt.

Nur vier Bundesländer liegen unter diesem Durchschnitt, jedoch sind drei davon die bevölkerungsreichsten Länder und somit diejenigen, die die meisten Abgeordneten stellen. Bayern weist bei seinen Abgeordneten einen Frauenanteil von 35,2 Prozent auf, es folgt Nordrhein-Westfalen mit 32,6 Prozent und Baden-Württemberg mit 30,8 Prozent.

Den prozentual höchsten Männerüberschuss hat hingegen Hamburg, wo auf zehn Männer nur drei Frauen kommen. Die Hansestadt entsendet somit mehr als drei Mal so viele männliche Abgeordnete in den Bundestag als weibliche. In den übrigen Ländern liegt der Prozentsatz der gewählten Frauen stets über 30 Prozent.

Datenquelle



Der Bundeswahlleiter
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