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3.1.2019

Der Umgang mit Radikalisierungsprozessen bei Menschen mit Fluchterfahrung

Welche Zusammenhänge gibt es tatsächlich zwischen den Aktivitäten extremistischer Gruppen und den nach Deutschland geflüchteten Menschen? Maike Nadar erläutert, welche Besonderheiten im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten zu beachten sind und warum es eine Herausforderung ist, Hinweise auf eine mögliche Radikalisierung einzuschätzen.

(© dpa)


Zwischen Juli 2015 und März 2016 sind über eine Million Menschen aus mehrheitlich muslimisch geprägten Ländern nach Deutschland geflohen, überwiegend aus den vom sogenannten Islamischen Staat besetzen Gebieten in Syrien und dem Irak. Diese Menschen suchen in Europa und Deutschland Sicherheit und neue Perspektiven für ihre Zukunft und die ihrer Familien. Die große Zahl der Geflüchteten sowie die Umstände der Flucht und ihrer Aufnahme sorgten insbesondere im Sommer 2015 für ein enormes Medienecho und eine kontroverse öffentliche Diskussion.

Dabei wurde unter anderem diskutiert, ob von den geflohenen Menschen eine Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland ausgeht und ob sich unter ihnen Extremisten beziehungsweise Extremistinnen oder Terroristen beziehungsweise Terroristinnen befinden.

Im Jahr 2016 erschütterten dann die Anschläge von Ansbach und Würzburg sowie der Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz Deutschland. Bei den Tätern von Ansbach und Würzburg handelte es sich um junge Männer, die aus Syrien und Afghanistan geflohen waren und in Deutschland Schutz gesucht hatten. Der Attentäter vom Breitscheidplatz hatte sich als Geflüchteter ausgegeben und zeitweise in entsprechenden Unterkünften gelebt. Dies gab der öffentlichen Auseinandersetzung über eine mögliche Gefahr durch Geflüchtete neuen Auftrieb. Doch woran lässt sich erkennen, ob sich geflüchtete Menschen radikalisieren? Und welche Zusammenhänge gibt es tatsächlich zwischen den Aktivitäten extremistischer Gruppen und den nach Deutschland geflüchteten Menschen?

Salafistische Strömungen: Eine kleine Szene mit großem Gefahrenpotenzial

In Deutschland gibt es eine aktive salafistische Szene, die verhältnismäßig klein ist, aber weiterhin dynamisch wächst. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz beläuft sich das salafistische Personenpotenzial auf ungefähr 11.300 Anhängerinnen und Anhänger (Stand: November 2018) [1]. Gleichzeitig ist die Szene unübersichtlich.

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Die salafistische Szene in Deutschland: aktuelle Zahlen

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz und anderen Fachleuten ist die salafistische Szene diejenige Strömung aus dem großen Spektrum islamistischer Gruppen, die in den vergangenen Jahren am schnellsten gewachsten ist. Circa 11.300 Personen bundesweit rechnet der Verfassungsschutz dem Salafismus zu (Stand November 2018). Im Jahr 2011 waren es schätzungsweise 3.800 Personen.

Mehr: Gewaltpotenzial, Gefährder, Ausreisen und Rückkehrer

Damit liegt die absolute Zahl der Szeneangehörigen deutlich unter den absoluten Zahlen anderer Formen von politischem Extremismus. [2] Und sie sind eine Randerscheinung, auch innerhalb der muslimischen Minderheit in Deutschland. Salafistischen Strömungen werden nur circa 0,2 Prozent aller in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime zugerechnet.

Siehe hierzu auch: Die salafistische Szene in Deutschland

Gerade von den gewaltbereiten Teilen der salafistischen Szene geht ein erhebliches Gefahrenpotenzial aus. In den vergangenen Jahren erschütterten eine Reihe von Anschlägen Städte und Menschen in Europa, die aus den Reihen der extremistischen Netzwerke verübt wurden. Unter anderem traf es Berlin, Paris, Nizza, Brüssel, Madrid und London. Mit der Zerschlagung des sogenannten Islamischen Staates in Syrien und dem Irak ist die Gefahr von Anschlägen in Europa gewachsen. Durch die Gebietsverluste in Syrien und im Irak ist die Rekrutierung für das "Kalifat" nicht mehr primäres Ziel der "IS"- Propaganda. Sie ruft seit der Zerschlagung des "Kalifats" vielmehr dazu auf, im Namen des "IS" eigenständig Anschläge in Deutschland und Europa zu planen und durchzuführen – mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. [3]

Geflüchtete als Zielgruppe für Rekrutierungsbemühungen

Gewaltbereite Salafistinnen und Salafisten in Deutschland versuchen auf unterschiedlichsten Wegen Kontakt zu Geflüchteten aufzubauen, sie zu indoktrinieren und zu rekrutieren. [4]

In der öffentlichen Diskussion wurde gelegentlich die Ansicht geäußert, dass die vorwiegend aus muslimisch geprägten Ländern vor dem Terror des "IS" und anderer radikal islamistischer Gruppen geflohenen Menschen keine attraktive Zielgruppe für die Ansprache durch gewaltbereite Salafistinnen und Salafisten seien. Jedoch sind die Fluchtgründe sehr unterschiedlich. Viele Syrer zum Beispiel fliehen vor dem Staatsregime und nicht vor dem "IS".

Zwar könnte man vermuten, dass salafistische Akteure die Flucht aus dem von Salafistinnen und Salafisten proklamierten Kalifat als Verrat betrachten und dass für sie die Geflüchteten daher als "Ungläubige" gelten. Doch es gibt Gründe dafür, dass Geflüchtete für diese Akteure eine attraktive Zielgruppe darstellen.

Dazu zählt unter anderem, dass die Erfahrung von Krieg und Flucht für viele Menschen einen erheblichen, oft sogar traumatischen Bruch in ihrer Biografie darstellt. Nach der Ankunft im Aufnahmeland erleben Geflüchtete oftmals Gefühle von Entwurzelung und Orientierungslosigkeit und damit einhergehend Überforderung. Gleichzeitig fehlen ihnen oftmals Bezugspersonen und stabile soziale Bindungen. Hinzu kommt, dass viele Menschen nach ihrer Ankunft im Aufnahmeland Diskriminierung und Ablehnung erfahren und zum Teil Opfer von Rassismus und rechtsextremen Anfeindungen werden.

Die Geflüchteten stehen nach ihrer Ankunft in der Aufnahmegesellschaft vor großen Herausforderungen und unter einem enormen Anpassungsdruck. Viele von ihnen sind enttäuscht, desillusioniert und frustriert, da sie nur schwer Zugang zum Wohnungs- und Arbeitsmarkt finden und das Ankommen in der neuen Gesellschaft nicht leichtfällt. Sie erfahren wenig Anerkennung und haben häufig Selbstzweifel, da sie keinen Beitrag für die Gesellschaft leisten können.

Die Tatsache, dass der Wunsch nach Anschluss und Anerkennung in einer solchen prekären Lebenssituation besonders stark werden kann, nutzen Salafistinnen und Salafisten gezielt aus.

Wie sprechen salafistische Akteure Geflüchtete an?

Salafistische Akteure versuchen auf verschiedene Weisen, Kontakt zu Geflüchteten herzustellen. So versuchen sie etwa, Zugang zu den Unterkünften zu bekommen. Und es werden Versuche unternommen, Geflüchtete zu Aktivitäten salafistischer Gruppierungen und Vereine einzuladen. Die nachfolgenden Schilderungen beruhen auf eigenen – unsystematischen – Beobachtungen, auf Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden sowie auf Beobachtungen von Kaan Orhon aus der Arbeit der Beratungsstelle Hayat in Bonn.

Im Kontext einer überwiegend nicht-muslimischen Gesellschaft spekulieren salafistische Akteure darauf, von den mehrheitlich muslimischen Geflüchteten als Muslime positiv wahrgenommen zu werden. Sie erwarten, einen Vertrauensvorschuss zu bekommen. Und sie hoffen darauf, dass der vorgebliche gemeinsame Glaube einen Vorteil darstellt, um für das salafistische Milieu missionieren und rekrutieren zu können.

Oftmals versuchen salafistische Akteure den ersten Kontakt und Zugang zu Geflüchteten über praktische Unterstützung herzustellen, wie z. B. Kleiderspenden, Spenden von Halal-Lebensmitteln, Hygieneartikeln und religiösen Artikeln wie Gebetsteppiche und Korane. In diesen Zusammenhängen wurde in Wohnheimen für Geflüchtete auch beobachtet, dass Frauen aus der salafistischen Szene den Kontakt zu geflüchteten Frauen und ihren Familien aufzubauen versuchten, indem sie neben Spenden auch Kontaktangebote machten, Einladungen zum Essen aussprachen oder anboten, die Sanitärräume in den privaten Wohnungen der Salafistinnen nutzen zu können.

Es gibt auch Angebote zum Spracherwerb oder Nachhilfe für Kinder oder Freizeitangebote, wie sogenannte Kinderfeste, Fußballspiele, Sport und gemeinsames Kochen oder Grillen. Vor allem im Fastenmonat Ramadan gibt es Einladungen zum gemeinsamen abendlichen Fastenbrechen und Abendessen in szene-nahen Moscheen. Einladungen zu religiösen Aktivitäten erfolgen meist, nachdem Vertrauen aufgebaut werden konnte.

Salafistische Akteure bieten sich als Bezugspersonen an und versprechen Anschluss an eine Gemeinschaft sowie Anerkennung und Verbundenheit.

Die salafistischen Akteure und Gruppen inszenieren ihre "Flüchtlingsarbeit" und Missionstätigkeit unter Geflüchteten medien- und breitenwirksam im Internet. So können sie auch andere im Aufnahmeland lebende Muslime erreichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren wollen. Wenn diese Zielgruppen gewonnen werden und sich beteiligen, werden auch sie Ziel der Indoktrination im Sinne der salafistischen Ideologie. Dies zeigt: Aus der Sicht salafistischer Gruppen ist die Unterstützung von Geflüchteten in mehrfacher Hinsicht lohnenswert.

Salafistische Narrative zielen auf die Spaltung der Gesellschaft

Salfistische Akteure versuchen, die Geflüchteten ausschließlich an sich und ihre Ideologie zu binden. Dabei vermitteln sie Ablehnung und Feindseligkeit gegenüber allen Nichtmuslimen sowie Muslimen, die nicht nach ihrer Auslegung des Islams leben. Hilfsangebote von christlichen Kirchen bzw. kirchlichen Trägern werden als Missionierungsbestreben der Kirchen dargestellt. Diese würden demnach versuchen, in Not geratene Muslime und Musliminnen zur Konversion zum Christentum und damit zum Glaubensabfall zu verleiten. Vor Kontakten zu Angehörigen der Aufnahmegesellschaft und vor der Integration in diese wird eindringlich gewarnt.

Die Menschen in westlichen Ländern werden als ungläubige Sünderinnen und Sünder beschrieben, die keine Werte und Ziele im Leben haben und sich Alkohol, Drogen und "Unzucht" hingeben würden.

Schicksal der Geflüchteten stützt salafistisches Opfer-Narrativ

Salafistische Akteure in Deutschland und Europa beziehen ihrerseits aus dem Schicksal der Geflüchteten Legitimation und Stärkung ihrer eigenen Narrative, berichtet Kaan Orhon von der Beratungsstellte Hayat in Bonn [5]. Demzufolge begreifen sich alle salafistischen Akteure als Teil eines globalen "Opferkollektivs", welches von allen Nicht-Muslimen sowie von nicht-salafistischen Muslimen angegriffen, bekämpft, verfolgt und unterdrückt wird. Aus der Perspektive dieses "Opferkollektivs" und der salafistischen Weltsicht gehören beispielsweise die Kriege in Syrien und dem Irak, in Afghanistan, Nigeria, die Situation der Palästinenser, die Verfolgung der muslimischen Minderheit in Myanmar, Verhaftungen und Vereinsverbote in Deutschland und Europa sowie negative Berichterstattung in westlichen Medien und muslimfeindliche Übergriffe zu einen untrennbar verbundenem Ganzen.

Gelingt es salafistischen Akteuren in Deutschland und Europa, Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen, die aus den zahlreichen Konfliktgebieten geflüchtet sind, dienen diese als lebendiges verbindendes Element zu ihren Herkunftsländern, so Orhon. Ohne sie könne die Verbindung nur ideell beschworen werden. Die Geflüchteten werden demnach zu Stellvertreterinnen und -vertretern beziehungsweise Vorzeigeobjekten, welche die globale Verfolgung der Muslime belegen sollen.

Fallbeispiele: Wie kann eine salafistische Radikalisierung bei Geflüchteten erkannt werden?

Anhand dreier konstruierter Fallbeispiele [6] soll versucht werden zu beschreiben, wie schwierig es ist, Radikalisierungsprozesse im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten zu erkennen und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.

Beispiel 1: Ein allein reisender Mann sorgt für Verunsicherung

In einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete beobachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen geflüchteten allein reisenden jungen Mann (26 Jahre) aus Usbekistan. Der Mann ist Konvertit und trägt auffallende salafistische Kleidung (weite knöchellange Hose, weites langes Obergewand).


Beispiel 2: Eine Jugendliche lernt im Internet ihren "Verlobten" kennen

In einer anderen Unterkunft lebt eine Familie mit mehreren Kindern aus dem Irak. Eine der Töchter (15 Jahre) zieht sich immer öfter mit ihrem Handy zurück. Sie hat kaum Kontakte zu den gleichaltrigen Jugendlichen im Wohnheim oder in der Schule.


Beispiel 3: Der Junge, der nicht mit Frauen spricht

In einem dritten Fall beobachten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Unterkunft für Geflüchtete einen 17-jährigen Jungen, der mit seiner Familie aus dem Irak gekommen ist und der nicht mit Frauen spricht. Der Junge fällt auf, da er ständig eine nahegelegene Moschee aufsucht und sich dort aufhält, ohne Kontakt zu den anderen Besuchern aufzunehmen.

Warum mehr Unterstützung in der Arbeit mit Geflüchteten nötig ist

Damit Menschen, die mit Geflüchteten zusammenarbeiten, Gefahrenlagen durch salafistische Radikalisierung besser erkennen und mit diesen umgehen können, ist es dringend notwendig, verschiedene praxisrelevante Angebote zu entwickeln und anzubieten. Beratungs- und Hilfenetzwerke müssen aufgebaut und publik gemacht werden. Fachkräfte und Institutionen in der Arbeit mit Geflüchteten benötigen mehr Sensibilisierung und Wissen über salafistische Radikalisierungsprozesse. Es ist wichtig, die Kompetenzen von Fachkräfte in diesem Bereich zu stärken, entsprechende Hinweise zu erkennen und mögliche Gefahren einzuschätzen.

Wichtig ist, dass es keine eindeutigen Indikatoren für eine Radikalisierung gibt. Aus diesem Grund müssen in jedem Verdachtsfall die betroffene Person, ihr Verhalten und der gesamte Kontext ganzheitlich und mehrperspektivisch betrachtet werden.

Damit die Fachkräfte in der Arbeit mit Geflüchteten diese Herausforderung bewältigen können, ist eine anerkennende und verstehende Haltung unerlässlich. Auch in diesem Tätigkeitsbereich muss Soziale Arbeit ihre Klienten als Experten ihrer Lebenswelt anerkennen und darin unterstützen, deren eigene Lebenswelt zu erforschen und zu verstehen. So finden sich unter Umständen gemeinsam Erklärungen für bestimmte Verhaltensweisen, die aus einer engeren Perspektive als Anzeichen einer Radikalisierung gewertet werden könnten. Möglicherweise wird auch ein bestimmter Hilfebedarf erkannt. Denn schließlich ist die Fluchterfahrung mit großen Herausforderungen verbunden und stellt einen Bruch in der Biografie dar – mit entsprechenden emotionalen und psychischen Folgen. So können zum Beispiel aggressives und abgrenzendes Verhalten unter anderem auch mit Depression oder einer posttraumatischen Belastungsstörung verbunden sein.

Die Fachkräfte und Ehrenamtlichen sollen dabei unterstützt werden, eine Haltung zu entwickeln, bei der sie möglicherweise persönliche Vorbehalte gegenüber bestimmten Verhaltensweisen zurückstellen und sich gleichzeitig deutlich positionieren, indem sie demokratische und rechtstaatliche Prinzipien vertreten.

Um möglichen Radikalisierungen unter Geflüchteten entgegenzuwirken, ist es wichtig, diese Herausforderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzusehen. Es müssen Angebote zur Unterstützung und Begleitung geflüchteter Menschen geschaffen und gefördert werden – zum Beispiel bei Alltagsfragen und -problemen, aber auch Angebote der Begegnung und des Dialogs – um dadurch die Überforderung Geflüchteter zu verringern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, neben der Anbindung an den Sozialraum, den Geflüchteten in Unterkünften Partizipation und Demokratieerleben zu ermöglichen. Denn dadurch werden positive Erfahrungen von Selbstwirksamkeit ermöglicht und Frustration vermindert. All dies verringert Ansatzpunkte für salafistische Akteure und ihre Propaganda und es fördert gleichzeitig die Integration und das friedliche Zusammenleben und wirkt somit salafistischen Narrativen entgegen.


Literatur

Fuhre, Jan (2006): Relikten in der Migration: Ein Blick auf das Einwanderungsland Deutschland. In: vorgänge, Nr.173, Heft 1/März 2006, S. 54-62.

Keval, Susanna (2007): Die Bedeutung der Religion in der Migration - Theoretische und empirische Reflexionen. In: Nagel, Helga und Jansen, Mechthild (Hrsg.): Religion und Migration. Bad Homburg, S. 130-137.

Orhon, Kaan (2016): Radikalismus: Salafisten - eine Gefahr für Flüchtlinge? In: Celik, Hidir (Hrsg.): Integration von Flüchtlingen in den Kommunen. Eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Free Pen Verlag, S. 159-171.

Bundesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2017 (10.08.2018).

Fußnoten

1.
Quelle: Lagebild Salafismus NRW, online unter https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-1444.pdf (26.11.2018)
2.
Zum Vergleich: Nach Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz im Verfassungsschutzbericht 2016 liegt das Personenpotential Rechtsextremismus 24.350; Personenpotential Linksextremismus: 29.400
3.
vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2017, S. 167 f.
4.
vgl. Orhon (2016), S.160; BMI: Verfassungsschutzbericht (2016), S. 182
5.
vgl. Orhon (2016), S. 166
6.
Die Fallbeispiele wurden auf der Grundlage realer Fälle konstruiert.

Maike Nadar

Maike Nadar

Maike Nadar arbeitet für den Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Köln.


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