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20.6.2019

Studien und Berichte

PRO Prävention: Abschlussbericht



Das Modellprojekt "PRO Prävention – gegen (religiös begründeten) Extremismus" aus Offenbach hat Ende April einen umfangreichen Abschlussbericht veröffentlicht. Das Projekt wurde von Prof. Dr. Susanne Schröter von der Goethe-Universität Frankfurt/Main wissenschaftlich begleitet.

Zur Mitteilung der Kreisverwaltung Offenbach und zum Download des Berichts

Deutscher Präventionstag: Stellungnahmen



Anlässlich des 24. Deutschen Präventionstages im Mai in Berlin haben Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen Stellungnahmen zu den Grundlagen von Prävention und Demokratieförderung vorgelegt. Dazu gehören:

Manfred Görtemaker: Demokratieentwicklung und Gefährdungen

Harald Welzer: Essay über die heutigen Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Demokratieförderung

Roland Eckert, Coerw Krüger, Helmut Willems: Gesellschaftliche Konflikte und Felder der Prävention

Björn Milbradt, Katja Schau, Frank Greuel: (Sozial-)pädagogische Praxis im Handlungsfeld Radikalisierungsprävention

Andreas Beelmann: Grundlagen eines entwicklungsorientierten Modells der Radikalisierung

Zum Überblick und zu den PDF-Downloads

jugendschutz.net: Lagebericht 2018 zu Islamismus im Netz



Provokante Videos, Anleihen aus Comics und Computerspielen, subtile Hassbotschaften: Islamistische Gruppen ködern Kinder und Jugendliche in beliebten Messenger- und Social-Media-Diensten, so der aktuelle Bericht von jugendschutz.net zu Islamismus im Netz. Islamisten knüpfen so an die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen an und greifen gezielt jugendkulturelle Debatten auf. Zudem sprechen sie gezielt das Gerechtigkeitsgefühl junger Menschen oder Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung an.

Zum Lagebericht 2018 auf der Projektwebsite hass-im-netz.info

FES: Mitte-Studie – Muslimfeindlichkeit weit verbreitet



Rechte Einstellungen verfestigen sich in der Mitte der Gesellschaft, so lautet ein zentrales Ergebnis der sogenannten Mitte-Studie. Zwar befürwortet der Großteil der Deutschen die Demokratie. Doch ein Drittel stellt demnach gleiche Rechte für alle infrage. Die Zustimmung zu menschenfeindlichen Vorurteilen ist hoch, das gilt vor allem für Abwertungen gegenüber Zugewanderten, Muslimen und für Antisemitismus. Die Mitte-Studie wird seit 2006 alle zwei Jahre von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) herausgegeben.

Zur Pressemitteilung der FES und weiteren Informationen

Zum Beitrag beim Mediendienst Integration

Schule ohne Rassismus: Antimuslimischer Populismus



Schule ohne Rassismus hat einen neuen Baustein in seiner Reihe von Materialien zur Präventionsarbeit an Schulen veröffentlicht. Der Titel von Baustein 7 lautet "Antimuslimischer Populismus. Rechter Rassismus in neuem Gewand". Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler stellt darin Merkmale und aktuelle Ausdrucksformen des antimuslimischen Populismus dar.

Zur Bestellung und zum kostenlosen PDF-Download

ICCT: Branding a Caliphate in Decline. The Islamic State’s Video Output



Das International Centre for Counter-Terrorism – The Hague (ICCT) hat eine Studie zu den Propaganda-Videos veröffentlicht, die der "Islamische Staat" in den Jahren 2015 bis 2018 produziert hat. Darin geht es insbesondere darum, wie sich der Niedergang des IS auf die Propaganda auswirkt. Während die Anzahl der Videos zurückgegangen ist, sei der "IS" vermutlich dennoch fähig, seine Zielgruppen auch in den kommenden Jahren anzusprechen, so eine Schlussfolgerung.

Zum Download der Studie

Brookings: Do counter-narratives actually reduce violent extremism?



Wenn man eine Ideologie besiegt, wird dies zu einem Rückgang extremistischer Gewalt führen: Dies sei die Annahme, die hinter sogenannten Counter Narratives (Gegenerzählungen) steht, so Eric Rosand und Emiliy Winterbotham in einem Blog-Beitrag für den US-amerikanischen Thinktank Brookings Institution. Sie erläutern, warum Counter Narratives häufig kritisch gesehen werden und warum sie dennoch eingesetzt werden.

Zum Blogbeitrag

RAN-Berichte: Psychische Störungen, Aussteigerprogramme, Counter Narratives und weitere Themen



Das europäische Radicalisation Awareness Network (RAN) hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Berichten veröffentlicht (in englischer Sprache):

Understanding the mental health disorders pathway leading to violent extremism

Multi-problem target group: the influence of mental health disorders and substance abuse on Exit work

Management of exit programmes

Communicating with radicalised individuals in an exit setting

Multi-Agency Working and preventing violent extremism

Monitoring & Evaluating counter- and alternative narrative campaigns

The nine essentials to consider while engaging in online P/CVE campaigning

The role of Informal Actors in delivering effective counter- and alternative narratives
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