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Herausforderung Salafismus

Radikalisierungsprävention



Newsletter August 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für erfolgreiche Distanzierungsarbeit ist es notwendig, die Innenwelten der Klientinnen und Klienten zu verstehen. Prof. Dr. Rebecca Friedmann und Winnie Plha erläutern in ihrem Beitrag für den Infodienst psychosoziale Aspekte, welche die Hinwendung zu extremistischen Gruppen beeinflussen.

Hinweisen möchten wir Sie auch auf unsere neue Newsletter-Rubrik "Fachbeiträge und Projektvorstellungen".

Herzliche Grüße und einen schönen Sommer
Ihre Infodienst-Redaktion

PS: Haben Sie einen Hinweis, worüber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns an radikalisierungspraevention@redaktion-kauer.de!

Neu im Infodienst Radikalisierungsprävention

Neu bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Veranstaltungshinweise und Fortbildungen

Termindetails und weitere Termine finden Sie in der Termin-Übersicht des Infodienstes.

September 2019
Oktober 2019
November 2019

Aktuelle Meldungen

IFAK sucht Bildungsreferent/-in



Für das Projekt "re:vision – Präventionsprojekt für die Justiz in NRW" sucht IFAK e. V. aus Bochum eine/-n Bildungsreferent/-en. Aufgabe ist die Entwicklung und Durchführung von Fort-, Weiterbildungs- und Coaching-Angeboten für Mitarbeiter/-innen in Strafvollzug, Bewährungshilfe und Jugendhilfe. Themenfelder sind Interkulturelle Kompetenz und phänomenübergreifender Extremismus. Bewerbungsfrist ist der 15.8.19.

Zur Ausschreibung auf stellenmarkt-sozial.de

BICC sucht wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in



Das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) sucht eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in für ein Forschungsprojekt zur Radikalisierungsprävention. Der Fokus liegt auf islamistischer Radikalisierung. Ziel des Projekts ist es, forschungsbasierte Empfehlungen für die Kommunal- und Landespolitik zu entwickeln, wie diese die Präventionsarbeit verschiedener Multiplikatoren stärken können.

Zur Ausschreibung auf bicc.de

"Salafistische Ideen in Alltagskultur eingesickert" – FAZ über die Entwicklung der Szene



Die Frankfurter Allgemeine Zeitung widmet der Entwicklung der salafistischen Szene in den letzten Jahren einen ausführlichen Beitrag. Im Internet sichtbar seien inzwischen fast nur noch die nicht militanten Kreise, beispielsweise der YouTube-Kanal "Fitrah Dawah". In dessen Videos seien junge, westlich gekleidete Muslime zu sehen, die in Fußgängerzonen Flugblätter verteilen und freundlich mit Passanten diskutieren. Nur ihre langen Bärte wiesen sie noch als Salafisten aus.

Gleichzeitig sind die Ideen der Salafisten inzwischen in die Alltagskultur vieler Muslime eingesickert, zitiert die FAZ Marwan Abou-Taam vom LKA Rheinland-Pfalz. Das zeige sich etwa im Hype um Halal-Fleisch oder bei der wachsenden Zahl junger Frauen, die zum Kopftuch greifen würden sowie einer zunehmend konservativen Auslegung der Religion. "Wir sind auf dem Weg von einer phänotypischen Präsenz einer Subkultur hin zu einer tatsächlichen Durchdringung der muslimischen Gesellschaft", so Abou-Taam. "Was die Identitätskonflikte der Jugendlichen angeht, waren wir schon einmal viel weiter."

Zum Beitrag auf edition.faz.net

NRW-Verfassungsschutz: Muslimbrüder gefährlicher als Salafisten



"Möglicherweise geht von den Muslimbrüdern langfristig eine größere Gefahr für die Demokratie aus, als von Salafisten. Sie sind pragmatischer als Salafisten, aber eindeutig verfassungsfeindlich", sagte NRW-Verfassungsschutz-Chef Burkhard Freier nach Angaben der Westdeutschen Zeitung der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung". Die Muslimbrüder wollten einen Staat, der von islamischen Werten und der Scharia geprägt sei, so Freier.

Zum Bericht auf wz.de (Westdeutsche Zeitung)

Zum Verfassungsschutzbericht NRW 2018 auf im.nrw (Innenministerium NRW)

Neue Datenschutzgesetze: Deradikalisierungsprogramme können Daten an Behörden weitergeben



Der Bundestag hat im Juni zwei Datenschutzgesetze beschlossen. Damit werden "unter anderem die Voraussetzungen dafür geschaffen, ‚dass sensible Informationen durch zivilgesellschaftliche Träger im Rahmen von Deradikalisierungsprogrammen verarbeitet und im Einzelfall an die Sicherheitsbehörden weitergegeben werden können‘."

Netzpolitik.org sieht darin die Gefahr, "dass Beratung suchende Menschen eine Datenweitergabe fürchten müssen. Das könnte sie davon abschrecken, überhaupt Hilfe zu suchen. Und letztlich das Ziel der Angebote – Deradikalisierung und Prävention – untergraben."

Zur Meldung auf bundestag.de

Zum Beitrag auf netzpolitik.org

Verwaltungsgericht: Deutschland muss "IS"-Angehörige zurückholen



Das Verwaltungsgericht Berlin hat das Auswärtige Amt aufgefordert, die Identität dreier minderjähriger Kinder im syrischen Flüchtlingslager al-Haul feststellen zu lassen und diesen und ihrer Mutter die Rückreise nach Deutschland zu ermöglichen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das Auswärtige Amt hätte sich dazu bereit erklärt, die Kinder zurückzuholen. Es sehe aber keine Verpflichtung, der Mutter bei der Rückkehr behilflich zu sein. Weiter heißt es: "Das Verwaltungsgericht entschied sich, die prinzipielle Rechtsfrage, ob erwachsene IS-Anhänger durch die Bundesregierung nach Deutschland geholt werden müssen, offenzulassen. Es billigte darüber hinaus dem Auswärtigen Amt generell einen großen Ermessensspielraum bei der Beantwortung dieser Frage zu."

Zum Bericht auf sueddeutsche.de

Dschihadisten kann künftig Pass entzogen werden



Wer im Ausland für eine Terrormiliz kämpft und eine doppelte Staatsbürgerschaft hat, dem kann künftig der deutsche Pass entzogen werden. Der Bundestag hat einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt, berichtet das ZDF. Linke und Grüne kritisierten, Deutschland stehle sich mit dem Gesetz aus der Verantwortung. Deutsche Dschihadisten gehörten vor deutsche Gerichte.

Zum Beitrag auf zdf.de

6,5 Millionen Euro für Kultur- und Medienprojekte gegen Extremismus



Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters hat angekündigt, im Rahmen der "Strategie zur Extremismusprävention und Demokratieförderung" der Bundesregierung Projekte gegen Extremismus mit rund 6,5 Millionen Euro zu unterstützen. Der Schwerpunkt soll demnach auf Projekten liegen, in denen junge Menschen ihre Medienkompetenz ausbauen können, sowie auf Initiativen, die sich der kulturellen Integration widmen.

Zur Meldung auf bundesregierung.de

Rechtsextreme Aktivitäten im Netz: "Ähnlich wie Dschihadisten"



Rechtsextremisten nutzen das Internet mittlerweile ähnlich konsequent wie Dschihadisten, berichtet die FAZ und beschreibt die Parallelen zwischen den Arbeitsweisen der Extremisten in den beiden Phänomenbereichen. Die extrem Rechten organisierten sich ebenfalls über Videoplattformen oder Chaträume. Aus der Sicht der Sicherheitsbehörden liege es nahe, das Analysesystem "Radar-iTE" für die Einschätzung von Rechtsextremisten weiterzuentwickeln, so die FAZ – bislang werden damit dschihadistische Salafisten nach ihrer mutmaßlichen Gefährlichkeit kategorisiert.

Zum Beitrag auf faz.net

Handreichungen und Materialien

NZK: Evaluationskriterien für die Islamismusprävention



Wie können Effekte von Präventionsmaßnahmen im Bereich des islamistischen Extremismus festgestellt werden? Im Rahmen des Projekts "Entwicklung von Evaluationskriterien in der Extremismusprävention" wurde das Instrument "EvIs" vom Nationalen Zentrum für Kriminalprävention (NZK) entwickelt. EvIs kann von Projekten der Islamismusprävention zur Evaluation verwendet und an die individuellen Ziele der zu evaluierenden Maßnahme angepasst werden.

Zum Download auf nzkrim.de

Cultures Interactive: Jugendarbeit für Menschenrechte und Demokratie



Cultures Interactive hat eine Broschüre zur Arbeit des Vereins veröffentlicht. Sie soll die Potentiale von Jugend(kultur)arbeit im Kontext von politischer Bildung, Empowerment und Extremismusprävention aufzeigen. Im Fokus steht die Prävention von Rechtsextremismus. Neben Grundsätzen für gelingende Präventionsarbeit und einer Checkliste für die Praxis, geht die Broschüre auch auf gesetzliche Grundlagen aus dem SGB VIII ein.

Zum Download auf cultures-interactive.de


Studien und Berichte

FoDEx: Analyse der Rezeption eines salafistischen Online-Videos durch junge Muslim/-innen



Was empfinden junge Musliminnen und Muslime, wenn sie sich Videos aus dem Spektrum des radikalen Islams anschauen? Die Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx) hat die Rezeption des Videos "Was ist Scharia?" von Marcel Krass untersucht. Die Autor/-innen gingen der Frage nach, wie sich das jeweilige Islamverständnis der Rezipient/-innen auf die Bewertung und Einschätzung des Videos auswirkt.

Zum Download auf fodex-online.de

Bertelsmann Stiftung: Nur ein Drittel der Deutschen betrachtet den Islam als Bereicherung



87 Prozent der im Rahmen des "Religionsmonitor" befragten Personen sind offen gegenüber anderen Weltanschauungen, so die Bertelsmann Stiftung über ihre Studie. Doch nur knapp jeder Zweite in Deutschland meine, dass religiöse Pluralität die Gesellschaft bereichere. Mit Blick auf den Islam sinke dieser Anteil noch einmal: Nur ein Drittel der Bevölkerung betrachtete den Islam als Bereicherung. Christentum, Judentum, Hinduismus und Buddhismus würden hingegen von einer Mehrheit als bereichernd empfunden.

Zum Download auf bertelsmann-stiftung.de

IDA: Empowerment junger Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund



Eine Expertise des IDA e. V. beleuchtet, was Empowerment ist und wie der Ansatz dabei helfen kann, den Status quo zu überwinden. Menschen mit Migrationshintergrund seien in Deutschland immer wieder von sozialer Exklusion, rassistischer Diskriminierung und Praxen der "Andersmachung" (Othering) betroffen.

Zum Download auf vielfalt-mediathek.de

VPN: On- und Offline-Interventionen zur Deradikalisierung über Soziale Medien



Der Violence Prevention Network e. V. hat einen Bericht zum Projekt "OnOffDerad" veröffentlicht. Ziel des Projekts war es, Wege zu identifizieren, mit Radikalisierungsgefährdeten oder bereits radikalisierten jungen Menschen in den Sozialen Medien in Kontakt zu treten. Im Bericht werden Projektansatz und -umsetzung beschrieben. Eine Maßnahme für den Bereich Islamismus ist zum Beispiel die Facebook-Seite "Islam-ist", die für die Kommunikation mit Jugendlichen geschaffen wurde. Anhand verschiedener Kennzahlen wie Reichweite und Engagement Rate wird der Erfolg der Seite analysiert.

Zum Download auf violence-prevention-network.de

Verfassungsschutzbericht 2018: "11.300 Salafisten"



Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, haben den Verfassungsschutzbericht 2018 vorgestellt. Darin heißt es: "Innerhalb der islamistischen Szene ist in den letzten Jahren eine Kräfteverschiebung in den gewaltorientierten beziehungsweise jihadistischen Bereich zu verzeichnen." Das gesamte Islamismuspotenzial beträgt 26.560 Personen (750 Personen mehr als im Vorjahr). 11.300 Personen werden dem Bereich "Salafistische Bestrebungen" zugeordnet, 10.000 der "Millî Görüş"-Bewegung und 1.040 der Muslimbruderschaft.

Zum Download auf verfassungsschutz.de

Bundestags-Expertise: Internationale Strafverfolgung (deutscher) "IS"-Angehöriger



Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben einen Sachstand zur internationalen Strafverfolgung (deutscher) "IS"-Angehöriger veröffentlicht. In diesem werden die Möglichkeiten der internationalen Strafverfolgung aufgeführt sowie "Wege zur ‚internationalen Gerichtsbarkeit Nahost‘" skizziert.

Zum Download auf bundestag.de

Radicalisation Awareness Network (RAN): Berichte



Das europäische Radicalisation Awareness Network (RAN) hat Berichte in englischer Sprache veröffentlicht:

Current and future narratives and strategies of far-right and islamist extremism

RAN YOUNG Guidelines for young activists: how to set up a P/CVE initiative Paper

The role of sports and leisure activities in preventing and countering violent extremism

Fachbeiträge und Projektvorstellungen

Bilder des Islams in medialen Lebenswelten – Zwischen antimuslimischem Rassismus und muslimischer Selbstermächtigung



Darstellungen des Islams in den Medien zeichnen vielfach ein stereotypes Bild von Musliminnen und Muslimen, so Jawaneh Golesorkh in einem Beitrag auf ufuq.de. Wie kann es in der pädagogischen Arbeit gelingen, diesem Bild etwas entgegenzusetzen und muslimische Lebensrealitäten als Normalität darzustellen?

Zum Beitrag auf ufuq.de

Wie können Jugendliche für eine pluralistische Gesellschaft fit gemacht werden?



Wenn es um Religionsbekundungen in der Schule geht – wie Kleidungsregeln oder die Beachtung von Speiseregeln – begegnen muslimischen Jugendlichen häufig Aussagen wie: "Das geht so nicht!", so Götz Nordbruch in einem Beitrag auf ufuq.de. Solche und ähnliche Einwände seien allerdings problematisch, da sie die Legitimität der Interessen und Erwartungen der Schülerinnen und Schülern verkennten. Gerade im Prozess des Aushandelns und Abwägens verschiedener Interessen und Rechte bestünde politische Bildung und das Gefühl realer Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Zum Beitrag auf ufuq.de

"Die Kriminalpolizei": Islamistische Radikalisierung in Justizvollzugsanstalten



Ein ausführlicher Beitrag in der Zeitschrift der Polizeigewerkschaft "Die Kriminalpolizei" beschäftigt sich mit islamistischer Radikalisierung in JVAs. Der Autor wirft einen Blick ins europäische Ausland und nennt mögliche Maßnahmen von Prävention und Deradikalisierung.

Zum Beitrag auf kriminalpolizei.de

Projektvorstellung mit Video: "Local Voices" – ein Augsburger Projekt zur Stärkung Jugendlicher



Im Rahmen des EU-Projekts "Local Voices" nahmen Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe einer Augsburger Mittelschule im Stadtteil Herrenbach an einem zweitägigen Workshop teil, in dem lokale Online-Kampagnen zur Prävention religiös begründeter Ideologisierung entwickelt werden sollten. Die Jugendlichen setzten sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Erfahrungen von Diskriminierung auseinander und drehten ein eigenes Video zum Thema "Identität". Serpil Dursun berichtet auf ufuq.de.

Zum Beitrag und Video auf ufuq.de

Neuerscheinungen

Mahir Guven: Zwei Brüder



Der große Bruder fährt mit seinem Taxi durch die Straßen von Paris, der kleine Bruder arbeitet als Assistenzarzt in einer Klinik. Während der Große in die Fußstapfen des Vaters tritt, taucht der Kleine eines Tages in Syrien ab und schließt sich Dschihadisten an. Bis er plötzlich, nach Jahren des Schweigens, wieder vor der Tür steht. Wo fängt Radikalisierung an, wo hört Bruderliebe auf? In seinem Debütroman "Zwei Brüder" geht Mahir Guven der Frage nach, warum sich junge Menschen einer Ideologie unterwerfen.

Zum Beitrag auf deutschlandfunkkultur.de

Das Buch ist am 15.3.2019 beim Aufbau Verlag erschienen und umfasst 282 Seiten. Es kann zum Preis von 20,00 Euro bestellt werden.

Journal für politische Bildung: Demokratieförderung vs. politische Bildung?



In den Artikeln der aktuellen Ausgabe des Journals für politische Bildung wird der Strukturwandel der politischen Bildung diskutiert und eingeordnet. Programme wie "Demokratie leben", das "Nationale Präventionsprogramm gegen islamischen Extremismus" sowie das angekündigte "Demokratiefördergesetz" führen laut Benedikt Widmaier zu einem signifikanten Strukturwandel der non-formalen politischen Bildung in Deutschland. Widmaier ist verantwortlicher Redakteur der Ausgabe. Es entstünde eine förderpolitische Schieflage zwischen den Strukturen der "neuen" und der "alten" politischen Bildung. Zur "alten" politischen Bildung zählt er die Förderungen der politischen Jugendbildung aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) sowie der politischen Erwachsenenbildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Die Zeitschrift ist beim Wochenschau Verlag erschienen und umfasst 80 Seiten. Sie kann zum Preis von 18,00 Euro bestellt werden.

Video- und Audio-Beiträge

Deutschlandfunk: Wie geht die Justiz mit Rückkehrerinnen um? (Audio, 7 Minuten)



Claudia Dantschke von der Beratungsstelle HAYAT hat mit dem Deutschlandfunk über Frauen gesprochen, die vom "IS" zurückkehren und darüber, wie die deutsche Justiz mit ihnen umgeht.

Zum Beitrag auf deutschlandfunkkultur.de

Arte: Die Frauen der Terrormiliz (Video, 53 Minuten)



Sie galten als Kindermädchen, Köchin oder Sexsklavin: Lange hing man dem Irrglauben nach, die Frauen in der Terrororganisation "Islamischer Staat" seien verdammt zu blindem Gehorsam. Doch der Schein trügt. Einige von ihnen schließen sich aus freien Stücken der Terrormiliz an. Sie sind vollständig im System integriert: foltern mit skrupelloser Grausamkeit und kämpfen an der Seite ihrer Männer. Für die Dokumentation wurden zehn Frauen begleitet, die das Terrorregime des sogenannten Islamischen Staats aktiv unterstützten.

Verfügbar bis 23.8.

Zur Dokumentation auf arte.tv

Zum Bericht auf sueddeutsche.de

Deutschlandfunk: Muslimische Jugendarbeit (Audio, 16 Minuten)



Der Deutschlandfunkt berichtet über muslimische Jugendarbeit bei Jugendverbänden wie Mosaik und den Moslemischen Pfadfindern.

Zum Beitrag auf deutschlandfunkkultur.de

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