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25.8.2014

Interview mit Thomas Kuban über die Neonazimusikszene

Welche Strukturen stecken hinter der Neonazi-Konzertszene? Wie läuft ein konspirativ organisiertes Nazikonzert ab? Wo treten einschlägige Bands auf und welche Inhalte werden in den Liedtexten transportiert? Thomas Kuban hat sich eingeschleust in die Neonazimusikszene und berichtet im Interview mit Johannes Radke aus ihrem Innern.

Interview mit Thomas Kuban über seine verdeckten Recherchen in der Neonazimusikszene. (© Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)

Thomas Kuban

Thomas Kuban

"Thomas Kuban" - der Name ist ein Pseudonym. Mit versteckter Kamera ermittelte der Journalist über Jahre hinweg in der rechten Szene und filmte rund 25 Neonazi-Konzerte in acht Ländern mit. Um nicht entdeckt zu werden, musste er sich die Gepflogenheiten der Neonaziszene aneignen, Lieder auswendig lernen und sich optisch anpassen. Bis vor einigen Jahren die ersten Bilder Kubans im Fernsehen zu sehen waren, fühlten sich die Nazis bei diesen konspirativ organisierten Konzerten ungestört. Massive Gewaltanrohungen gegen den "Verräter" gingen nach der Veröffentlichung der Bilder durch die Internetforen. Mit Veröffentlichung seines Films "Blut muss fließen" erreichten seine Recherchen im Jahr 2012 erneut die breite Öffentlichkeit.


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