zurück 
25.9.2019

Graue Panther (Graue Panther)

Gründungsjahr Landesverband
2019*
Mitgliederzahl in Thüringen
/*
Landesvorsitz
Uwe Held*
Wahlergebnis 2014
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei

Die Partei "Graue Panther" (Graue Panther) wurde im Oktober 2013 aus der Fusion der beiden Parteien "Graue Panther Deutschlands" (GPD) und "Allianz Graue Panther" (AGP) gegründet. Sowohl bei GDP als auch AGP handelt es sich um zwei (von mehreren) Nachfolgeparteien der 2008 infolge einer Spendenaffäre aufgelösten Partei "Die Grauen – Graue Panther“.

Bis September 2015 trug die Partei den Namen "Allianz Graue Panther Deutschlands“, änderte diesen aber aufgrund eines Namensstreits zu "Graue Panther". Anders als ihre Vorgängerpartei, die im Wesentlichen die Interessen von Senioren vertreten hat, wollen die "Grauen Panther" eine "politische Heimat für alle Altersklassen engagierter Bürger und Bürgerinnen" bieten. Im Juli 2019 hat sich ein Thüringer Landesverband der Partei in Erfurt gegründet. Die Partei nimmt zum ersten Mal bei einer Wahl zum Thüringer Landtag teil.

Zur Landtagswahl tritt die Partei ohne ein landesspezifisches Wahlprogramm an, jedoch lassen sich zentrale Ziele der Partei aus dem acht Kernpunkte umfassenden Bundesprogramm entnehmen. Zentrales Anliegen der Partei ist eine stärkere direkte politische Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in Form von Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden. Ebenso wird eine Verschlankung des Staats-, Regierungs- und Verwaltungsapparates gefordert. So sollten Gesetze und Ordnungen auf ein notwendiges Maß beschränkt werden, Parlamente und Regierungen verkleinert sowie eine Entbürokratisierung angestrebt werden. Ferner müsse das Steuersystem vereinfacht und Alleinerziehende steuerlich mit Zweielternfamilien gleichgestellt werden. Das immer weiter absinkende Rentenniveau müsse darüber hinaus wieder angehoben werden. Im Bereich der Bildung fordern die Grauen Panther, dass das Angebot von Ganztagsschulen ausgebaut sowie mehr Lehrer eingestellt werden.

Dr. Jörg Hebenstreit

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln