Dossier

Freihandel versus Protektionismus



Seit Jahrzehnten expandiert der weltweite Handel mit Waren und Dienstleistungen. Doch die Vorzeichen haben sich zuletzt abrupt geändert. Die Globalisierung stockt. Auch das politische Klima hat sich vielerorts gegen den ungehinderten Austausch von Gütern gedreht: Da der weltweite Handel nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer kennt, haben Befürworter protektionistischer Maßnahmen Zulauf bekommen.

Noch vor wenigen Jahren war die Diskussion genau entgegengesetzt: Damals gab es heftige Proteste gegen die Liberalisierung des Handels durch die EU-Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA). Die Gegner der Abkommen fürchteten die Aufweichung von Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards sowie mehr Macht für Konzerne. Mittlerweile erodiert die althergebrachte Welthandelsordnung und Europa muss für seinen Freihandelskurs neue Verbündete suchen.

Das Dossier klärt über die wichtigsten Entwicklungen rund um den internationalen Handel auf – anhand von Hintergrundanalysen, Kontroversen, Infografiken, einem Glossar und einer TV-Dokumentation zum Thema TTIP.

Hintergrundtexte

Globalisierung unter neuen Vorzeichen

Die Debatte um CETA und TTIP

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