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Ungleichheit ist wohl der Preis der Freiheit. Niemand wird hierzulande zu einem definierten Lebensentwurf, zu höchstmöglicher Bildung oder in einen bestimmten Beruf gezwungen. Wie aber sieht es aus, wenn offenbar im Zeichen dieser Freiheit für immer mehr Menschen schleichend die Möglichkeiten zerfasern, das eigene Leben selbstbestimmt und auskömmlich zu gestalten? Wir können, so der Soziologe Steffen Mau, nicht zulassen, dass die sozialökonomische Erosion zunehmend die Mittelschicht erfasst. Mau konstatiert wachsende Verwerfungen in unserer Gesellschaft. Deren Zukunftsfähigkeit verlange nach einer Politik der Lebenschancen, die nicht allein am Markt ausgerichtet ist und die – plakativ ausgedrückt – biografische Schlaglöcher in Startlöcher wandelt.


Autor: Steffen Mau, Seiten: 274, Erscheinungsdatum: 11.02.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1303

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