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Gleiches Recht für alle? Nicht beim Völkerstrafrecht. Bei der juristischen Reaktion auf schwere Menschenrechtsverletzungen herrschen häufig Doppelstandards; wer in welchem historischen Zeitraum für welche Taten angeklagt wird, ist politisch bisweilen höchst selektiv. Wolfgang Kaleck, international tätiger Strafrechtsanwalt, diskutiert diese These anhand ausgewählter Prozesse, Tribunale und ungesühnter Völkerstraftaten westlicher Staaten. Eine wirkliche universelle Justiz für Völkerstraftaten, so sein vorläufiger Befund, gebe es noch nicht. Doch es sind auch positive Entwicklungen zu verzeichnen, nicht zuletzt aufgrund des Engagements von Opfergruppen, sozialen Bewegungen und Menschenrechtsorganisationen.


Autor: Wolfgang Kaleck, Seiten: 142, Erscheinungsdatum: 11.03.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1312

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