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Einem verbreiteten Wort unserer Zeit zufolge sind Menschen nicht behindert, sondern sie werden es. Sichtbare und unsichtbare Barrieren beschneiden noch immer und noch zu oft die Teilhabe von Menschen. Der Umgang mit Behinderung hat in den vergangenen hundert Jahren eine Entwicklung genommen, die sich wohl nur im geschichtlichen Rückblick erschließt. Sie umfasst Phasen verschämten Verbergens, rabiater Ausbeutung und die Abgründe der NS-Euthanasie. Die Nachkriegsgesellschaft lernte erst allmählich, Partizipation und Akzeptanz an die Stelle subtiler oder Offener Bevormundung zu setzten. Anhand markanter Daten und Ereignisse zeichnen die Autoren diesen Wandel nach und beleuchten Begriffe wie Eugenik, Stellvertretung, Selbstbestimmung, Würde oder Inklusion.


Autor: Mürner, Christian / Sierck, Udo, Seiten: 142, Erscheinungsdatum: 19.02.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1391

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