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Hermann Beyerlein, von Ende 1939 bis Oktober 1944 Zivilbeamter der "Deutschen Post Ost" im besetzten Warschau, seit 1942 als Leiter des dortigen Fernsprechamtes, hat etwa 300 Fotografien zum Alltagsleben unter nationalsozialistischer Herrschaft aufgenommen. Die Fotos gewähren einen Einblick in den subjektiven Mikrokosmos eines hohen Verwaltungsbeamten und zeigen exemplarisch, wie die deutsche Zivilverwaltung im besetzten Europa "funktionierte": Sie agierte mit großer Distanz zur einheimischen Bevölkerung und zu den militärischen Ereignisse in der unmittelbaren Umgebung, wie den beiden Aufständen in der polnischen Metropole in den Jahren 1943 und 1944. Die Historiker Rudolf Jaworski und Florian Peter haben die im Herder-Institut, Marburg archivierten Fotos ausgewählt und stellen sie in den geschichtlichen Kontext der deutschen Besatzung. Die zweisprachig deutsch-polnische Publikation möchte den Perspektiven beider Nationen Rechnung tragen.

Alltagsperspektiven im besetzten Warschau / Perspektywy codzenności w okupowanej Warszawie (© bpb)



Autor: Rudolf Jaworski / Florian Peters, Seiten: 74, Erscheinungsdatum: 24.04.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1421

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