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Die Kolonialzeit ist beendet, ihre Nachwirkungen erkennbar noch nicht. Im kollektiven Gedächtnis der Deutschen leben Begriffe, Ereignisse, Institutionen, Räume und Akteure mit ganz unterschiedlichen, problematischen Konnotationen fort. Als Relikt unserer Kolonialgeschichte sind wir es, zum Beispiel, offenbar immer noch gewöhnt, in vertraut-überheblich anmutender Manier den Missionar als Wohltäter, den Feldherrn als Held, das Wirken Alexanders von Humboldt als Entdecker oder die Schädel der Herero in deutschen Sammlungen als Museumsstücke zu sehen. Die Beiträge dieses Buches stellen ganz unterschiedliche Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte vor. Sie laden zu einem Perspektivwechsel und zu einer gründlichen Entrümpelung von Geschichtsbildern ein.


Herausgeber: Jürgen Zimmerer, Seiten: 524, Erscheinungsdatum: 27.06.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1405

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