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Spannungen, Gegensätze, Krisen: Mit diesen drei Schlagworten lässt sich die religiöse, politische und soziale Großwetterlage im Alten Reich zu Beginn des 16. Jahrhunderts beschreiben. Der Sand im Getriebe der überkommenen Ordnung betraf die Beziehungen zwischen geistlicher und weltlicher Macht ebenso wie die zwischen Adel und Bauern, Städten und Ständen – und Reformation bedeutete den Zeitgenossen vielfach zunächst schlicht die Berufung auf diese alte Ordnung, die tradierten Verhältnisse. Die enge Verzahnung religiöser, sozialer und politischer Triebkräfte entfaltete Wechselwirkungen, welche die reformatorische Bewegung einer monokausalen Deutung entziehen. Luise Schorn-Schütte stellt die Akteure dieser Bewegung mit ihren Interessen, ihren Visionen und ihren Irrwegen vor, und sie zeigt, wer wann und mit welchen Zielen seither die Reformation in seinem Sinne deutete.


Autorin: Luise Schorn-Schütte, Seiten: 128, Erscheinungsdatum: 24.10.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1394

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