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Chinas Aufstieg zur ökonomischen Weltmacht verläuft in atemberaubenden Tempo. Westliche Kritiker werfen dem Land vor, diese Erfolgsgeschichte durch Unfreiheit und Repression zu erkaufen – das beiderseitige Unverständnis wächst, obwohl ein dichtes Geflecht wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Kontakte besteht. Verständigung, so der Politikwissenschaftler Xuewu Gu, setzt Verstehen voraus, also die wechselseitige Akzeptanz historischer und politischer Entwicklungslinien, mentaler und kultureller Prägungen. Xuewu Gu lokalisiert den Kern der chinesisch-westlichen Entfremdung in der Konfrontation zwischen Kollektiv und Individuum. Er stellt die provokante Frage, ob und wie die konfliktträchtige Spannung zwischen westlich-individueller und chinesisch-kollektiver Werthaltung aufgebrochen und angesichts der Herausforderungen der Globalisierung im beiderseitigen Interesse weiterentwickelt werden kann.


Autor: Xuewu Gu, Seiten: 214, Erscheinungsdatum: 24.03.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1482

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