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Gut 40 Jahre lang, von der Gründung im Oktober 1949 bis zu ihrem Untergang mit der Vereinigung beider deutschen Staaten 1990, bestand die Deutsche Demokratische Republik: Sie war aus der Sowjetischen Besatzungszone hervorgegangen, und die Sowjetunion prägte, förderte und schütze den jungen Staat maßgeblich. Dessen politisches, wirtschaftliches und kulturelles System war von Planwirtschaft, Einheitspartei, gelenkter Presse und dem staatlichen Wahrheitsmonopol bestimmt. Wie lebte es sich in der DDR, dem von Idealisten ebenso wie von Machtstrategen geformten "besseren Deutschland"? Stefan Wolle wendet sich dem Alltag der Menschen in der DDR zu: Schwungvoll, zuweilen ironisch und äußerst kenntnisreich beleuchtet er den wechselvollen Weg der DDR: den mühsamen Aufbruch nach Kriegsende, das fragwürdige Agieren des Regimes im Spannungsfeld zwischen politischer Anerkennung, ökonomischem Erfolg und erzwungener Linientreue der Bürger, die harsche Abgrenzung von der Bundesrepublik und die allmähliche Sklerose in Wirtschaft und Gesellschaft.


Autor: Stefan Wolle, Seiten: 579, Erscheinungsdatum: 09.03.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1517

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