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Ibraimo Alberto wird 1963 auf einer Sklavenfarm in Mosambik geboren, das zu dieser Zeit unter portugiesischer Kolonialherrschaft steht. Früh erkämpft sich der Sohn eines Medizinmannes sein Recht auf Schulbildung. Nach der Unabhängigkeit versinkt Mosambik im Bürgerkrieg, er selbst kommt 1981 im Zuge des „Vertrages über die zeitweilige Beschäftigung mosambikanischer Werktätiger in sozialistischen Betrieben der DDR“ nach Ost-Berlin. Auch dort muss Ibraimo Alberto sich durchkämpfen: Neben seiner Arbeit im Fleischkombinat macht er eine Karriere als Boxer und misst sich mit den Besten des Ostblocks, erlebt aber auch Ausgrenzung und Anfeindung. Ende der 1980er-Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet. Nach dem Ende der DDR arbeitet er als Sozialarbeiter in Brandenburg, gerät aber immer wieder selbst ins Visier der Nazis. Ibraimo Alberto entscheidet sich zum Fortzug. Seine Geschichte spiegelt exemplarisch einen außergewöhnlichen Lebensweg und einen oft sehr einsamen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.


Autor: Ibraimo Alberto (mit Daniel Bachmann), Seiten: 252, Erscheinungsdatum: 12.06.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1536

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