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Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Durch den Prozess der Inklusion wird sich Gesellschaft verändern, soziale Ungleichheiten sollen reduziert werden. Inklusion ist ein Menschenrecht für alle und eine Aufgabe für alle. In dieser Publikation wird der Fokus jedoch auf Menschen mit Lernschwierigkeiten gelegt. Diese Schwerpunktsetzung erfolgte, weil es sich um einen Personenkreis handelt, der von der politischen Bildung bisher kaum in den Blick genommen wurde. Es wird der Frage nachgegangen, wie die Politik- und Demokratiekompetenz von Menschen mit Lernschwierigkeiten gefördert werden kann, um ihnen politische Teilhabe und die Vertretung ihrer Interessen zu eröffnen. Für diese Publikation wurde ein Autorenteam zusammengestellt, das sich aus unterschiedlichen Professionsfeldern zusammensetzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker der schulischen und nonformalen/ außerschulischen politischen Bildung, der Sonderpädagogik und der Soziologie haben sich mit folgenden Fragestellungen auseinandergesetzt: Auf welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen trifft Inklusion? Was sind die Aufgaben, Ziele und Konzepte einer inklusiven politischen Bildung? Ist Leichte Sprache ein Instrument zur Förderung politischer Teilhabe? Wie können Lehr- und Lernprozesse in der politischen Bildung inklusiv konzipiert werden? Auf welche Lehr-/Lernmethoden kann sich die inklusive politische Jugend- und Erwachsenenbildung stützen? Welchen Beitrag kann die Medienpädagogik leisten?


Herausgeber: Christoph Dönges/ Wolfram Hilpert/ Bettina Zurstrassen, Seiten: 296, Erscheinungsdatum: 16.09.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1617

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