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Der Aufstieg des sogenannten Islamischen Staats war nicht unvorhersehbar: Eine Vielzahl von Faktoren begünstigten ihn – angefangen vom Machtvakuum infolge des syrischen Bürgerkriegs bis zur fehlenden Exit-Strategie der USA im Irakkrieg. Der Islamwissenschaftler Wilfried Buchta holt noch weiter aus. Er erklärt die historischen Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten und zeigt auf, wie die bis heute bestehenden konfessionellen Spannungen – in Verbindung mit staatlicher Klientelpolitik und dem Einfluss externer Akteure – der Terrorgruppe "Islamischer Staat" in die Hände gespielt haben. Er zeigt, wie und unter welchen Bedingungen der IS ein Terrorregime aufbauen konnte. Ein besonderes Augenmerk legt Buchta dabei auf die Politik der USA und die Ereignisse in der Folge der Invasion von 2003 und konstatiert dabei die Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Irak zu einem "failed state" haben werden lassen.


Autor: Wilfried Buchta, Erscheinungsdatum: 15.03.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1695

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