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Verdun: Bis heute symbolisiert der Name der französischen Kleinstadt eine ebenso zähe wie aussichtslos erscheinende Schlacht an einem Frontabschnitt im Ersten Weltkrieg. Im Februar 1916 hatte mit dem deutschen Angriff auf die Festungssysteme an der Maas ein zehn Monate währender, überaus verlustreicher Stellungskrieg begonnen, der schon früh nachgerade zum Inbegriff sinnlosen Leidens und Sterbens wurde. Der Historiker Paul Jankowski analysiert unter Einbezug der französischen und der deutschen Perspektive, wie und warum Verdun zu einem kollektiven Gedächtnisort werden konnte. Zudem beleuchtet er, mit welcher Zielsetzung und bei welchen Anlässen die Schrecken der Schlacht seither im politischen und gesellschaftlichen Kontext eingesetzt oder auch instrumentalisiert wurden. Jankowski lässt Soldaten und Politiker, Zeitzeugen und Nachgeborene zu Wort kommen und bietet so einen dichten und faktenreichen Blick auf ein zentrales Ereignis des Ersten Weltkriegs


Autor: Paul Jankowski, Übersetzung: Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz, Seiten: 432, Erscheinungsdatum: 01.06.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1692A

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