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Die Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland haben sich seit dem „Wiedergutmachungsabkommen“ von 1952 in erstaunlicher Weise entwickelt. Heute gilt Deutschland in Israel als zweitwichtigster Partner nach den USA. Dabei haben sich die Gesellschaften in beiden Ländern dramatisch verändert; hier wie dort kann man inzwischen von Mosaikgesellschaften sprechen, in denen eindeutige Zuweisungen von nationaler Vergangenheit, ethnischer Zugehörigkeit, Religion und der Wahrnehmungen in der Bevölkerung nicht mehr verfangen. Anita Haviv-Horiner beleuchtet diese Differenzierung der gesellschaftlichen Realitäten durch Interviews mit je acht Israelis und Deutschen, die mit sehr unterschiedlichen Biografien im jeweils anderen Land leben. Sie spiegeln die komplexen Wahrnehmungen, die das Verhältnis zwischen Israel und Deutschland heute prägen. Den historischen und sozialpsychologischen Kontext der Gespräche arbeitet der Jerusalemer Historiker Moshe Zimmermann heraus. Wolfgang Sander gibt Hinweise auf die Verwendung der Interviews in der Bildungsarbeit.


Autorin: Anita Haviv-Horiner, Seiten: 240, Erscheinungsdatum: 03.08.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1744

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