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1904 begann das deutsche Kaiserreich als Reaktion auf Aufstände einen Kolonialkrieg gegen die Völker der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Insbesondere nachdem Generalleutnant von Trotha den Oberbefehl übernommen hatte, wurde der Krieg erbarmungslos und mit großer Härte geführt. Gefangene Herero wurden in Konzentrationslagern interniert, andere wurden in wasserlose Wüstenareale getrieben, dort dem Tod durch Hitze und Durst ausgeliefert oder willkürlich erschossen. Die um ihr Land und ihr Vieh gebrachten Überlebenden wurden fortan unterdrückt. Das Buch beleuchtet Ursachen, Verlauf und Folgen dieses Kolonialkriegs. Es fragt zudem nach dem Umgang mit dem Genozid in Deutschland, das sich nach langen Jahren der Verantwortung für den Völkermord stellt, und in Namibia, wo er bis heute als zutiefst traumatische Erfahrung präsent ist.


Herausgeber: Jürgen Zimmerer / Joachim Zeller, Seiten: 280, Erscheinungsdatum: 14.11.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1725

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