30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
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Der Nahostkonflikt erscheint vielen zementiert. Auch die Streitfragen und Positionen sind altbekannt: Ein gemeinsamer oder zwei Staaten? Wer darf wo sein Zuhause behalten oder dorthin zurückkehren? Wie können, nach Jahren der Gewalt, Frieden und Sicherheit für alle gewährleistet werden? Neue und kreative Lösungsansätze sucht der Schriftsteller Nir Baram in den besetzten Gebieten – dem wichtigsten Schauplatz der Auseinandersetzungen und hinter den medialen Zuschreibungen zunehmend eine terra incognita. In seinen Reportagen kommen Bewohner von Flüchtlingslagern und Siedler, Säkulare und Religiöse sowie Menschen verschiedener Generationen und politischer Lager zu Wort. Der Autor konstatiert – ohne sich selbst auszunehmen – eine zunehmende Entfremdung: Gerade Jüngere kennen kaum reale Personen der anderen Gruppe oder deren Sprache. Dennoch sieht Baram die Idee einer räumlichen Trennung als faktisch obsolet an. Neben einer ehrlichen Analyse der Vergangenheit sei es nun höchste Zeit, mutig eine Zukunft zu denken, die auf Kooperation und Gleichberechtigung basiert.


Autor: Nir Baram, Übersetzung: Markus Lemke, Seiten: 320, Erscheinungsdatum: 18.01.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1790

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