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Die politische Atmosphäre in Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahren nachhaltig verändert. Rechtspopulistische und rechtsextreme Strömungen sind im Aufwind und erweisen sich als anschlussfähig an Akteure, die für sich eine Position in der politischen Mitte reklamieren. Andreas Speit benennt die Vertreter dieser neuen autoritären Bewegungen und zeigt die Verbindungen zwischen diesen auf, setzt sich aber auch mit deren Auftreten, Argumentation und Selbstverständnis auseinander. Er zeichnet den Aufstieg der AfD und ihre sehr früh vollzogene Öffnung nach rechts nach und beschreibt die "Spaziergänge" selbsternannter "Patrioten". Speit legt den teils von denselben Protagonisten getragenen Hass im Netz offen, der der realen Gewalt auf der Straße vorausgeht. Ebenso beschäftigt er sich mit den neurechten Bewegungen mit intellektuellem Anstrich sowie mit ihren publizistischen Organen. Zudem zeigt er, wie deren Vertreter öffentlichkeitswirksam gegen vermeintliche "Denkverbote" wettern, sich als "Verteidiger des Vaterlandes" gerieren und dabei mitunter versuchen, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren oder NS-Vokabeln in die öffentliche Debatte zu streuen – dabei jedoch immer dann zurückrudern, wenn die bürgerliche Fassade keinen Schaden nehmen soll.


Autor: Andreas Speit, Seiten: 349, Erscheinungsdatum: 24.02.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10033

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