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Die globale Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise: obszöner Reichtum, aberwitzig anmutende Finanztransaktionen und ungehemmter Konsum hier, verzweifelte Armut, Ausbeutung und Marginalisierung dort. Profiteure der Wirtschaft berufen sich zustimmend oder negierend auf Adam Smith, Karl Marx oder John Maynard Keynes. Aber sind viele der heutigen, vermeintlich alternativlosen ökonomischen Konzepte nicht eher Ausdruck einer Interpretation nach Gusto der Mächtigen, wenn es um Einkommen und Märkte, Beschäftigung und Sozialstandards geht? Sind Spekulation und Gier, ist Ungleichheit in kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen unabdingbar? Ulrike Herrmann bürstet die gängigen Deutungen von Smith, Marx und Keynes, die sich zu ihrer Zeit mit dem Versagen, aber auch den Möglichkeiten und Chancen kapitalistischen Wirtschaftens auseinandergesetzt haben, gegen den Strich. So eröffnet sie Perspektiven, die "Klassiker" im Sinne globaler Gerechtigkeit neu zu denken und aus ihnen zu lernen.


Autorin: Ulrike Herrmann, Seiten: 288, Erscheinungsdatum: 19. Mai 2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10015

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