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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts blickt der Westen auf eine Großmacht in Turbulenzen. Wirtschaftlich gebeutelt, mit einer entmündigten Zivilgesellschaft und mit eigenwillig anmutender Auslegung rechtsstaatlicher Prinzipien, bricht Russland mit vertrauten Routinen: Der Staat unter seinem dominierenden Präsidenten Putin verfolgt harsch territoriale Interessen, schmiedet neue Allianzen, setzt auf Repression im Innern und auf vielfach fragwürdige strategische Partnerschaften nach außen. Alte Feindbilder, so Manfred Quiring, langjähriger Russland-Korrespondent verschiedener Medien, weichen neuen Widersachern, und das Ringen um die Wahrung der nationalstaatlichen Würde gehe einher mit dem Versuch, Europa zu spalten. Der Sand im Getriebe der russischen Beziehungen zu den Staaten des Westens zeige sich nicht zuletzt in den mit Mitteln des digitalen Zeitalters geführten Angriffen auf Grundpfeiler der Demokratie: Wahrhaftigkeit, Freiheit, Offenheit. Quiring geht hart mit solchen Entwicklungen ins Gericht. Er appelliert an Politik, Wissenschaft und Medien, frei von Apologetik und nüchtern auf Russland zu schauen.


Autor: Manfred Quiring, Seiten: 264, Erscheinungsdatum: 12.09.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10079

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