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In dem kleinen österreichischen Ort Rechnitz im Burgenland feierten kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 24. März 1945 lokale NS-Größen ein rauschendes Fest auf dem Schloss einer alten ungarischen Adelsfamilie. Am nächsten Morgen waren 180 jüdische Zwangsarbeiter, die in Rechnitz auf ihren Weitertransport gewartet hatten, tot – kaltblütig ermordet von Festteilnehmern. Als der Schweizer Journalist Sacha Batthyany mehr als siebzig Jahre später erfährt, dass seine angeheiratete Großtante in dieses Verbrechen verwickelt war, beginnt er mit Nachforschungen über seine Familiengeschichte. Dabei lüftet er nicht nur den Mantel des Schweigens über den nationalsozialistischen Verstrickungen seiner „Tante Margit“ und die zehnjährige Lagerhaft seines Großvaters im sibirischen Gulag, sondern lernt auch viel über sich selbst und die Relevanz der Vergangenheit für die Gegenwart. Was hat das mit mir zu tun? Zu dieser zentralen Frage für den Umgang mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts findet Batthyany anhand seiner bewegten Familiengeschichte einen sehr persönlichen Zugang.


Autor: Sacha Batthyany, Seiten: 256, Erscheinungsdatum: 06.11.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10056

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