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Europa? Und wenn ja, aus welchen Gründen und zwischen welchen sozialen Gruppen? Wie wirkte sich die kapitalistische Wirtschaftspolitik aus, und welche Rolle spielt der globale Finanzmarkt in dieser Frage? Hartmut Kaelble teilt die Entwicklung sozialer Ungleichheiten im 20. Jahrhundert in vier Phasen ein, beginnend im späten 19. Jahrhundert. Aus internationaler Perspektive, unter Einbezug anderer Weltregionen und mit Blick auf die neuere Forschung differenziert er die gängigen Vorstellungen zum Verlauf des sozialen Wandels in Europa. Soziale Ungleichheit werde, so Kaelble, heute anders wahrgenommen, und die soziale Mobilität habe an Dynamik gewonnen. Dabei könne soziale Ungleichheit nicht nur an Einkommen und Vermögen gemessen werden, sondern müsse Aufstiegschancen, Zugang zu Bildung, Gesundheit und Wohnen berücksichtigen. Kaelble arbeitet zudem die Einflüsse der Politik und Kultur auf soziale (Un)gleichheit heraus und fragt nach Ansätzen zur Minimierung von Ungleichheit.


Autor: Hartmut Kaelble, Seiten: 212, Erscheinungsdatum: 21.11.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10086

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