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Ist das Phänomen Donald Trump mit den Mitteln der Popkritik besser zu verstehen als mit politikwissenschaftlichen Erklärungsansätzen? Für Georg Seeßlen ist der US-Präsident ein Produkt der Kulturindustrie, ein Selbstvermarkter erster Güte, dessen Vita, Auftreten und Ansprache auf altbekannte Codes der Populärkultur zurückgreifen und damit möglicherweise mehr mit Hollywood-Mythen zu tun haben als mit klassischen Narrativen politischer Karrieren. Mit seinem Anti-Intellektualismus betreibt Trump eine Politik, die sich bewusst dem rationalen politischen Diskurs zu entziehen und zu einem großen Teil in der mythischen Welt der Popkultur stattzufinden scheint. Auch wenn der Autor das Phänomen Trump unter anderem mit "Mickey Mouse" und den "Simpsons" erklärt, berührt seine Argumentation einen wesentlichen Punkt: Was wird aus der Demokratie, wenn Politik als Abfolge von Deals verstanden wird, ökonomische Interessen mit politischer Macht zusammenfallen und Diskussionen bar jeglicher Fakten geführt werden?


Autor: Georg Seeßlen, Seiten: 140, Erscheinungsdatum: 31.01.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10143

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