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Der Dreißigjährige Krieg 1618 bis 1648 war die größte Kriegskatastrophe in Europa vor dem 20. Jahrhundert. An seinem Ende waren ganze Landstriche entvölkert, Städte und Dörfer zerstört, Felder verwüstet, Unzählige ermordet, verstümmelt, verhungert, traumatisiert. Wie erlebten die Menschen das Inferno in einer Zeit der Umbrüche? Mehr und mehr stellten Entdeckungen, Erkenntnisse und Erfindungen Überkommenes infrage. Neue militärische Taktiken und Techniken wurden erprobt. Über Flugblätter erreichten Nachrichten und Propaganda erstmals auch entlegene Gegenden, und viele Menschen hielten ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen schriftlich fest. Christian Pantle stellt in seiner Darstellung weniger die politisch-religiösen Ursachen des Krieges in den Mittelpunkt. Vielmehr beleuchtet er aus der Perspektive der einfachen Leute die Empfindungen der Menschen, das Leid und die Barbarei, den Überlebenswillen, die Verzweiflung der Kriegsjahre, die in sozialer, kultureller und politischer Hinsicht lange Schatten in die folgenden Jahrhunderte warfen.


Autor: Christian Pantle, Seiten: 368, Erscheinungsdatum: 12.06.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10186

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