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Die EU als Baustelle? Zuweilen wirkt sie im 21. Jahrhundert wie ein ambitioniertes Großprojekt, dessen Pläne weithin nicht (mehr) verstanden werden. Einst traten ihre Vordenker und Gründer mit dem Ziel an, Nationalismen zu überwinden, dem Kontinent Gewicht in der Welt zu verleihen, Frieden zu wahren und Wohlstand zu mehren. Heute ringt die EU um gemeinsame Wege in der Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik, im Umgang mit Geflohenen sowie in ihrer Haltung gegenüber Nationalismus und Populismus. Viele Bürgerinnen und Bürger der EU sind skeptisch, erwarten anderes, mehr oder auch nichts mehr von ihr – der Austritt Großbritanniens ist ein beredtes Zeugnis dafür. Die Autorinnen und Autoren dieses Buches möchten, ausgehend von der Ideengeschichte der Union und chronologisch-thematisch in die Gegenwart führend, ein Bewusstsein für die Möglichkeiten und widerstreitenden Interessen wecken, welche die EU zu entfalten, zu moderieren oder auch auszuhalten hat. Das Europäische Haus ist nicht vollendet. Aber gerade darin liegt, so der Tenor des Buches, seine Chance, mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umzugehen.


Autor: Wim van Meurs / Robin de Bruin / Liesbeth van de Grift / Carla Hoetink / Karin van Leeuwen / Carlos Reijnen, Übersetzung: Aus dem Niederländischen von Gudrun Staedel-Schneider, Seiten: 280, Erscheinungsdatum: 16.08.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10154

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