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Die Geschichte Nordamerikas ist verbunden mit der nahezu vollständigen Vernichtung seiner indigenen Völker. Seit dem 17. Jahrhundert untergrub die Gier der immer zahlreicher einwandernden Europäer nach Land und Rohstoffen indigene Lebensformen und Wirtschaftsstrukturen. Europäische Eroberer und Händler lieferten sich blutige Zusammenstöße mit den American Indians und schleppten tödliche Krankheiten ein. Aus der Anmaßung, den Indianern kulturell überlegen zu sein, übten Europäer pädagogischen und religiösen Assimilierungsdruck aus. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg mit den Kolonialmächten England und Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts rangen die indigenen Nationen unter großen Verlusten um den Erhalt ihrer Autonomie. US-amerikanische Politik und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts schließlich trieben rücksichtslos die Unterdrückung und Ausgrenzung der First Nations voran und wiesen ihnen eine Schattenexistenz zu. Aram Mattioli erzählt das Aufeinandertreffen von Europäern und Native Americans als erbarmungsloses Ringen um Überleben oder Überlegenheit. Dabei hätten die USA, so Mattioli, den indigenen Völkern Amerikas all das abgesprochen, für das sie sonst so vehement eintraten: Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Bürgerrechte und Teilhabe.


Autor: Aram Mattioli , Seiten: 470, Erscheinungsdatum: 22.08.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10173

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