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Die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, hat Europa schockiert. Für Europäerinnen und Europäer steht die EU für Frieden - und dass die Briten zu diesem Zusammenschluss nicht mehr gehören wollen, irritiert vielfach. Zuhauf wurde der Austritt als irrational bewertet und die "Schuld" einem erstarkenden Rechtspopulismus zugeschrieben. Jochen Buchsteiner argumentiert anders: Der FAZ-Korrespondent stellt sich die Frage, ob die europäische Union nicht eine gescheiterte Utopie sei, denn, so wie die EU derzeit gestaltet ist, sei sie tatsächlich zum Scheitern verurteilt und der Brexit daher der logische Schritt in eine neue europäische Ordnung. In seinem Essay verbindet er die britische Geschichte mit den jüngsten europäischen Entwicklungen und ruft Brüssel dazu auf, den Nationalstaaten wieder mehr Macht und Entscheidungsgewalt zuzugestehen. Die politische Vielfalt der Nationalstaaten sei keine Schwäche oder Gefahr, sondern das zentrale Wesensmerkmal Europas.


Autor: Jochen Buchsteiner, Seiten: 144, Erscheinungsdatum: 01.02.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10325

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