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Mit der ideologischen Kategorie "Rasse" und der Unterscheidung in "weiß", "schwarz" und weitere Hautfarben wurde während der europäischen Expansion koloniale Gewalt gerechtfertigt. Wulf D. Hund zeichnet Entstehung, Begründung und Weiterentwicklung rassistischer Vorstellungen in Deutschland seit der Zeit der Kreuzzüge nach. Er zeigt, wie rassistische Diskriminierung trotz ihrer langen Tradition hierzulande nicht auf der zugeschriebenen Hautfarbe, sondern auf religiös motiviertem Antisemitismus und Antiislamismus gründete. Beginnend im 18. Jahrhundert entwickelte sich in Verbindung mit Kolonialpropaganda, Kolonialausstellungen und Werbung der Rassismus unserer Zeit.


Autor: Wulf D. Hund, Seiten: 212, Erscheinungsdatum: 01.02.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10215

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