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Weimar war 1919 nicht nur der Geburtsort der ersten deutschen Republik. Nahezu zeitgleich entstand dort unter dem Eindruck der Katastrophe des Ersten Weltkriegs das Bauhaus als Kunstschule, die einen radikalen sozialen, künstlerischen, handwerklichen und pädagogischen Reformanspruch vertrat. Zentraler Lehransatz war das Ideal einer Symbiose von Kunst und Handwerk – verstanden als Replik auf eine romantisch idealisierte Vergangenheit und zugleich als rationaler Weg in eine industrialisierte, weltoffene Moderne. Sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und massive innere Kämpfe um Richtung und Deutung prägten das nur 14 Jahre bestehende Bauhaus. Von Beginn an sah es sich mit der Ablehnung, ja Feindschaft rechtskonservativ-völkischer Kreise konfrontiert. Diese erzwangen 1925 zunächst seine Verlegung von Weimar nach Dessau, ehe die NSDAP 1933 die Schließung des Bauhauses verfügte. Seine künstlerisch-ästhetische Handschrift strahlt bis heute weltweit auf Architektur, Formensprache und Design aus. Winfried Nerdinger beleuchtet die turbulente Geschichte des sozialpolitisch-künstlerischen Reformprojekts Bauhaus mit seiner ebenso unverwechselbaren wie zeitlosen Ästhetik.

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  • http://www.bpb.de/apuz/287806/bauhaus«
  • http://www.bpb.de/apuz/287812/das-untote-bauhaus-oder-warum-ist-das-bauhaus-aktuell«

  • Autor: Wilfried Nerdinger, Seiten: 128, Erscheinungsdatum: 03.05.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10343

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