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Schon seit vielen Jahren siedeln rechtsextreme Akteure gezielt im ländlichen Raum. Sie gründen "Wehrdörfer", betreiben - ideologisch motiviert - ökologische Landwirtschaft, veranstalten Zeltlager für Kinder und Jugendliche und pflegen vorgeblich traditionsreiche Rituale wie den Volkstanz. Das Milieu der rechtsextremen Siedler steht für zahlreiche Aktionsformen und ist gut vernetzt. Einig sind sich die Protagonisten dieser Bewegung in ihrer völkischen Weltanschauung, die an die nationalsozialistische "Blut-und-Boden"-Ideologie anschließt. In der ländlichen Abgeschiedenheit fühlen sich die völkischen Siedlerinnen und Siedler im Widerstand gegen eine angeblich von Überfremdung bedrohte Gesellschaft; gleichzeitig propagieren sie ein rassistisches und antisemitisches Weltbild. Andrea Röpke und Andreas Speit haben viele Jahre in der Szene recherchiert, beschreiben historische Entwicklungslinien, völkische Lebenswelten sowie Handlungsfelder, Strukturen und Akteure.


Hrsg.: Andrea Röpke/Andreas Speit, Seiten: 208, Erscheinungsdatum: 07.11.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10311

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